Tur Abdin

Hilfe für die Dörfer - erster Augenschein im Tur Abdin - März 2005

Neu errichtete Terrassenhäuser in Kafro

Für die Besichtigung des Tur Abdin flogen wir über Istanbul nach Dyarbakir, von wo uns Yahko Demir, Präsident des Entwicklungsvereins Kafro, abholte und mit uns ins Tur Abdin fuhr. Wir lernten seine Frau Atiye kennen, seinen Schwager Garabet Demir, der seit zwei Jahren als Bauführer den Häuserbau in Kafro leitet, sowie Samuel Demir aus Göteborg, der für seine Familie ein Haus in Kafro bauen lässt, das er noch nie gesehen hatte.

Nach der Besichtigung von Kafro besuchten wir oben in den Bergen drei weitere Dörfer, in denen Rückkehrer dabei sind, für ihre Familien ihre alten, unzerstörten Häuser zu renovieren oder neue zu bauen.

In Sederi lebt seit 2002 die Familie Musa Göktas, die nach 26 Jahren in Gütersloh zurückgekehrt ist und uns gastlich zum Tee einlud. Ihre drei Kinder wollen bald nachkommen. Kurz danach erhielten wir Besuch vom Bürgermeister A. Akbaba, der mit seinem Cousin und Seph Tastekin seit zwei Jahren drei Häuser neu baut. Nächstes Jahr wollen sie ihre Familien nachholen.

Das verlassene Dorf Babide wurde nicht zerstört, drei Familien ohne Kinder leben bereits ständig dort, derzeit wird die Kirche renoviert, weitere Rückwanderungen sind zu erwarten, aber noch nicht fixiert. Das Dorf hat ein Kloster, das gründlich renoviert werden müsste.

In dem zerstörten Dorf Harabemischka wurde bereits ein neues Haus fertig gestellt, die Bewohner waren jedoch bei unserer Durchfahrt nicht anwesend.

Vom Besuch in den Rückkehrer-Dörfern, den Klöstern in der Region, bei Rückkehrerfamilien und bei Vertretern der Kirche wurden viele Fotos gemacht.

In Sederi lädt uns die Rückkehrerfamilie Musa Göktas ein


 

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